EPHESOS Architektur, Monumente & Skulpturen 30 Jahre Ephesos Museum in Wien 11. Oktober 2008 bis 12. Jänner 2009 Ephesos Museum, Neue Burg A-1010 Wien, Eingang Heldenplatz |
Erinnerung an die Geschichte einer berühmten Stadt - Ephesos Ab 11. Oktober 2008 wird zum 30-jährigen Bestehen des Ephesos Museums in der Neuen Burg eine Ausstellung mit dem Titel „Ephesos: Architektur, Monumente & Skulpturen“ eröffnet. 25 großformatige Bildinstallationen, geschaffen von Ahmet Ertug, zeigen die antike Stadt, ihre großartigen Monumente und Skulpturen, vereint mit Exponaten aus der Ephesos-Sammlung. Die Präsentation wurde von Dr. Johannes Hahn, Bundesminister für Wissenschaft und Forschung, Dr. Claudia Schmied, Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur sowie von Ertugrul Günay, Minister für Kultur und Tourismus der Republik Türkei, eröffnet und würdigt die jahrzehntelange Zusammenarbeit Österreichs und der Türkei bei der Erhaltung und Erforschung der antiken Stadt Ephesos. Als 1978 das Ephesos Museum in der Neuen Burg eröffnet wurde, da hatten die Fundstücke 72 Jahre in Lagerräumen der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums verbracht. Heute ist im Ephesos Museum eine repräsentative Auswahl römischer Skulpturen zu sehen, mit denen einst großzügige Thermenanlagen oder das ephesische Theater geschmückt gewesen sind. Eine Reihe von Architekturgliedern gibt einen Eindruck von den reich dekorierten Fassaden antiker Prunkbauten, ein Modell der antiken Stadt erklärt die topographischen Zusammenhänge. Das so genannte Parthermonument, ein in Größe und Bedeutung einzigartiger Reliefzyklus der römischen Kaiserzeit, bildet einen Höhepunkt der Sammlung. Im Verlag Ertug & Kocabiyik Fine Art Books entstand ein großformatiges Kunstbuch, das im Rahmen der Vernissage erstmals präsentiert wurde. Die Schau im Ephesos Museum in der Neuen Burg ist bis 12. Jänner 2009 zu sehen, jeden Donnerstag um 16 Uhr findet ein hochkarätig besetztes Vortrags- und Führungsprogramm mit Wissenschaftlern des KHM, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und des Österreichischen Archäologischen Instituts statt. Das Buch Das im Format aussergewöhnliche Kunstbuch über Ephesos, seine Monumente und Skulpturen, entstand in enger Zusammenarbeit mit den Archäologen des österreichischen Archäologischen Instituts und der österreichischen Akademie der Wissenschaften. Von o.Univ.-Prof. Dr.Dr.h.c. Friedrich Krinzinger, Leiter der Österreichischen Grabungen in Ephesos bis 2007 und Direktor des Instituts für Kulturgeschichte der Antike an der Akademie der Wissenschaften, stammt das inhaltliche und redaktionelle Konzept, die wissenschaftlichen Texte wurden von den spezialisierten Mitarbeitern des Grabungsteams verfasst. Die fotographische Dokumentation wurde von Ahmet Ertug geschaffen, und umfasst Panorama-Bilder der antiken Stadt, großformatige Details der Architektur und Monumente, sowie von Interieurs der Wohnbauten und ihrer künstlerischen Ausstattung. Skulpturen aus den einzigartigen Sammlungen des Ephesos Museums Selçuk, des Archäologischen Museums Izmir, des British Museum und des Ephesos Museums Wien, ergänzen den außergewöhnlichen Bildband. Downloads: Einführungstext (PDF ca. 96 kB) Pressetext (PDF ca. 40 kB) Termine (PDF ca. 40 kB) Bildbeschreibungen (PDF ca. 100 kB) |
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